PM: GSV ruft zur Solidarität mit Geflüchteten auf

Die GSV ruft mit zur Kundgebung zur Solidarität mit Geflüchteten auf!
Breites Bündnis gegen Rassismus!

Kundgebung „Refugee Solidarität Bremen“
Donnerstag, 13.2. um 17 Uhr
auf dem Ansgarikirchhof in Bremen


 

Gesamtschüler*innenvertretung Bremen (GSV) ruft zur Solidarität mit Geflüchteten auf
Aktionen in Berlin, Bremen, Hamburg, Hannover, Frankfurt am Main und München

Auf Initiative der Landesschüler Vertretung Berlin rufen am 13. Februar Jugendliche bundesweit zu Aktionen für die Rechte von Geflüchteten auf.
In den letzten Wochen und Monaten ist die Diskussion um die Rechte von Geflüchteten und Asylbewerber*innen wieder in den Fokus der öffentlichen Debatte gerückt. Prominente Beispiele waren zuletzt die Geflüchteten auf dem Berliner Oranienplatz oder die Gruppe „Lampedusa in Hamburg“. In Bremen ruft ein Bündnis aus engagierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu einer Kundgebung auf.

Anna Fischer, Vorstandsmitglied der GSV und Teil des Bündnisses formuliert die Leitlinie des Bündnisses: „Uns ist es wichtig Solidarität mit den kämpfenden Geflüchteten in Hamburg, Berlin, München und überall auf der Welt zu zeigen. Wir wollen für eine Gesellschaft demonstrieren, in der Menschen sicher und friedlich leben können, eine Gesellschaft, die nicht in wertere und weniger werte Menschen unterteilt.“ Als Problem erachtet die Schüler*innenvertreterin auch die heutige Flüchtlings- und Asylpolitik der EU und Deutschlands: „Täglich versuchen Menschen in Europa Schutz vor Not und Leid in ihrer Heimat zu finden. Die Europäische Union, und so auch Deutschland, errichten eine Festung und finanzieren ein Unternehmen, das die Bewachung der europäischen Außengrenzen mit brutaler Menschenverachtung umsetzt und verantwortlich für tausende Tote vor den Toren Europas ist, FRONTEX. Wer in Deutschland angekommen ist, ist immer noch nicht sicher. Asylanträge brauchen Jahre, Abschiebungen nach 9 oder mehr Jahren in Deutschland sind an der Tagesordnung.“

Diese und mehr Missstände will das Bündnis anmahnen. Fischer ruft vor allem alle Schüler*innen, aber auch alle interessierten Menschen auf: „Es ist wichtig auf die Straße zu gehen, wenn vor unseren Augen wieder Flüchtlingsheime brennen und Menschen sterben, wie am 5. Februar in Hamburg. Rassismus steht in Deutschland immer noch auf der Tagesordnung: Brennende Wohnungen auch 2013 in Bremen, schlechte Zustände in der Zentralen Erstaufnahmestelle (ZASt), Racial Profiling, Nichtanerkennung des Flüchtlingsstatus und willkürliche Abschiebungen sind nur einige Symptome dieses allgemeinen Rassismus, der tief in der Gesellschaft verankert ist, gegen die wir das Wort erheben wollen.“


 

Kundgebung „Refugee Solidarität Bremen“
Donnerstag, 13.2. um 17 Uhr
auf dem Ansgarikirchhof in Bremen

Die Pressemitteilung in pdf Form: 2014_02_07-PMRefugees

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